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Reifegrad Tierschutz bei Masthuehnern · Richtlinie 2007/43/EG

Ihre Haltungspraxis, gemessen an der Richtlinie 2007/43/EG und uebersetzt in einen konkreten Massnahmenplan.

10 Themenfelder, eine Skala mit 5 Stufen. Und die Maßnahme, die von einer Stufe zur nächsten führt.

Die 10 Themenfelder des Referenzrahmens, bereits ausformuliert von N1 bis N5. Ein Unternehmen, eine Business Unit, oder 300 gleichzeitig.

Reifegrad Tierschutz bei Masthuehnern · Richtlinie 2007/43/EG

Besatzdichte und zugehoeriges DossierN1 → N5
StallklimaN1 → N5
Einstreu und SauberkeitN1 → N5
Beleuchtung und Tag-Nacht-RhythmusN1 → N5

10 Themenfelder, Skala mit 5 Stufen.

Nordhavn Industries

53 / 100

Besatzdichte und zugehoeriges Dossier6484
Stallklima5379
Einstreu und Sauberkeit6182
Beleuchtung und Tag-Nacht-Rhythmus3773
IAIndustrialisiert: Ihre Gesprächsnotizen genügen, die KI füllt das Audit aus.

Sie messen ihren Reifegrad mit Datamensio

  • Agri Sud-Ouest Innovation
  • ODA
  • Chambre de commerce et d'industrie
  • Eurobiomed
  • Enterprise Europe Network
  • HGK, Chambre de commerce croate

Ein Beispiel

Diese Situation könnte auch Ihre sein.

Nehmen wir das Beispiel eines Unternehmens: drei Standorte, drei Tabellen, keine gemeinsame Antwort.

01

Niemand weiß, wie man konsolidiert.

Nordhavn Industries, 2 400 Mitarbeitende in Hamburg, Lyon und Porto. Ein Auftraggeber fragt nach dem Stand des Konzerns. Jeder Standort antwortet mit seiner eigenen Tabelle und seinen eigenen Skalen.

02

Drei Wochen, eine einzige Grundlage.

Eine Richtlinie 2007/43/EG des Rates vom 28. Juni 2007-Analyse, gestartet an allen drei Standorten gleichzeitig, auf Basis der Gesprächsnotizen der Verantwortlichen. Der Referenzrahmen war bereits geschrieben, ebenso die 10 Themenfelder und die Stufen N1 bis N5.

03

Zwei Ausgaben vermieden, bevor sie entstanden.

Ein Score von 53 von 100, eine Abweichung, die sich auf drei Themen konzentriert. Der KI-Begleiter stellte fest, dass sich zwei Maßnahmen des Plans mit denen eines anderen Audits überschnitten. Der Ergebnisbericht für das Gremium war in einem Satz erstellt.

Was ihnen dadurch erspart blieb

  • 3Standorte auf derselben Grundlage gemessen, statt drei nachzubearbeitende Fragebögen
  • 2doppelte Maßnahmen erkannt, bevor die Ausgabe erfolgte
  • 1Ergebnisbericht für das Gremium, ohne manuelle Nachbearbeitung

Diese Zahlen stammen aus einem Beispiel. Sie könnten Ihre eigenen sein.

Die Norm schreibt Prozesse vor. Datamensio zeigt, wo Sie stehen.

01

Der Referenzrahmen ist bereits geschrieben

Themenfelder, Fragen und Stufen N1 bis N5 ausformuliert. Sie starten nicht mit einer leeren Tabelle.

02

Der Score liegt noch am selben Tag vor

Online, per Selbstbewertungslink oder im Gespräch. Themenfeld für Themenfeld, im Zeitverlauf vergleichbar.

03

Die Abweichung wird zu einem bezifferten Plan

Jeder Stufenübergang trägt seine Maßnahme. Die KI priorisiert nach erwarteter Wirkung, nicht nach der Reihenfolge der Norm.

04

Der Fortschritt lässt sich belegen

Kampagne für Kampagne, gegen Ihr Ziel und gegen Ihre Vergangenheit. Genau das verlangt Ihr Vorstand.

Die Reifegradskala

Eine Stufe, die nächste, und die Maßnahme, die beide verbindet.

Dieser Mechanismus, ein Niveau, ein hoeheres Niveau und die verbindende Massnahme, verwandelt eine Feststellung in eine Entwicklungslinie.

Werden die Ergebnisse der Fleischuntersuchung, insbesondere die Fusssohlenlaesionen, genutzt, um die Fuehrung der naechsten Partien zu steuern?

  1. N1

    Keine organisierte Rueckmeldung. Der Betrieb kennt die Ergebnisse der Fleischuntersuchung seiner Partien nicht.

  2. N2

    Die Ergebnisse werden uebermittelt, bleiben aber im Rohformat. Sie werden gelegentlich eingesehen, ohne mit den Haltungsbedingungen der Partie abgeglichen zu werden.

  3. N3

    Die Ergebnisse werden bei jeder Partie mit den entsprechenden Klima- und Einstreuparametern ausgewertet. Festgestellte Abweichungen fuehren zu einer Anpassung der Fuehrung.

  4. N4

    Die Analyse erfolgt systematisch, dokumentiert und wird ueber die Zeit je Stall verfolgt. Anpassungen werden bei der naechsten Partie ueberprueft, anhaltende Abweichungen gehen an den Techniker und den Tierarzt.

  5. N5

    Die Indikatoren fliessen in einen Vergleich zwischen Staellen und Betrieben ein, mit angepassten Schwellenwerten je nach beobachteten Ergebnissen und einer dokumentierten Historie der Anpassungen.

Massnahme fuer den Uebergang von N2 zu N3

Erstellen Sie ein Zusammenfassungsblatt pro Partie, das die Bewertung der Fusssohlenlaesionen, die kumulierte Mortalitaet sowie die Klima- und Einstreudaten zusammenfuehrt, und besprechen Sie es mit dem Haltungstechniker beim Leerstandsbesuch, vor dem Einsetzen der naechsten Partie.

« Dank Datamensio erfüllen wir unsere Ziele viel effizienter. Die Prüfstellen des EFRE und unseres zuständigen Ministeriums haben diesen Ansatz besonders geschätzt, da er ihnen verlässliche Daten liefert. »
Chambre de commerce et d'industrie

Direktorin der CCI 94CCI Île-de-France

« Wir sind überzeugt, dass dies die am besten geeignete Lösung ist, um unser Transformationsprojekt zu skalieren und die Wirkung nach unseren Bedürfnissen zu messen. »
Interreg Danube Region

Maja SucekChief Operating Officer, Interreg Danube

Nehmen Sie Ihre erste Messung vor

Worum es in diesem Referenzrahmen geht

Die Richtlinie 2007/43/EG legt die Mindestvorschriften zum Schutz von Masthuehnern fest. Sie gilt fuer Betriebe mit 500 oder mehr Tieren und regelt messbare Parameter: eine Hoechstbesatzdichte von 33 kg/m², erhoehbar auf 39 kg/m² unter dokumentierten Bedingungen und bis zu 42 kg/m² bei Betrieben mit guenstiger Vorgeschichte, trockene und lockere Einstreu, Lueftung, Ammoniak- und Kohlendioxidkonzentrationen, taegliche Dunkelphase, zweimal taegliche Tierinspektion, nachgewiesene Schulung der Halter sowie Uebermittlung der Mortalitaets- und Fusssohlenlaesionsdaten.

In der Praxis liegt die Schwierigkeit nicht im Text, sondern im Nachweis. Sind die Aufzeichnungen zu Temperatur, Ammoniak und taeglicher Mortalitaet auswertbar, oder werden sie erst nachtraeglich zum Kontrollzeitpunkt rekonstruiert? Stuetzt sich der Uebergang zu einer hoeheren Besatzdichte auf ein tatsaechlich aktuelles, der zustaendigen Behoerde gemeldetes Dossier, oder auf eine eingespielte Praxis? Fliessen die Ergebnisse der Fleischuntersuchung, insbesondere zu Fusssohlenlaesionen, zurueck an den Halter, um die naechsten Partien zu steuern, oder bleiben sie in den Berichten des Schlachthofs?

Zwei Entwicklungen veraendern die Sichtweise auf das Thema. Zum einen stuetzt sich die Kontrolle zunehmend auf am Tier gemessene Indikatoren, insbesondere Fusssohlenlaesionen und kumulierte Mortalitaet, statt allein auf die Ueberpruefung der Ausstattung. Zum anderen gehen private Lastenhefte und Verpflichtungen des Handels oft ueber das gesetzliche Minimum hinaus. Ein haeufiges Missverstaendnis besteht darin, die Richtlinie als Obergrenze zu betrachten, obwohl sie eine Grundlage darstellt, die die Kundenanforderung bereits ueberschreitet.

Der amtliche Audit endet mit einer Feststellung: konform oder nicht konform, gegebenenfalls mit einer vorgeschriebenen Reduzierung der Besatzdichte. Die Reifegradanalyse beantwortet eine andere Frage: auf welchem Kontrollniveau befindet sich jeder Betrieb, welche Praxis unterscheidet ihn vom naechsthoeheren Niveau, und welche konkrete Massnahme fuehrt dorthin. Bei einem Bestand mit mehreren Standorten oder einem Verband von Mitgliedern macht diese Betrachtung nach Niveaus die Luecken vergleichbar und den Massnahmenplan priorisierbar.

Der Referenzrahmen ist einsatzbereit und anpassbar. Die KI passt Themenfelder, Fragen und die Formulierung der Niveaus an Ihr Haltungsschema an, oder erstellt eine Variante auf Basis Ihrer eigenen Dokumente: Branchenlastenheft, Haltungsprotokoll, bestehende interne Auditchecklisten.

Referenznorm: Richtlinie 2007/43/EG des Rates vom 28. Juni 2007

Die bewerteten Themenfelder

  • Besatzdichte und zugehoeriges Dossier

    Berechnung und Verfolgung der Besatzdichte je Stall, Einhaltung der Schwellenwerte, Meldedossier an die zustaendige Behoerde, Historie der Partien, Uebereinstimmung zwischen angegebener Dichte und tatsaechlich erzeugtem Gewicht.

  • Stallklima

    Lueftung, Temperaturen, relative Luftfeuchtigkeit, Ammoniak- und Kohlendioxidkonzentrationen, kontinuierliche Erfassung, Alarmschwellen und Verhalten bei Ueberschreitung.

  • Einstreu und Sauberkeit

    Art und Dicke der Einstreu, Erhalt des trockenen und lockeren Zustands, Umgang mit feuchten Zonen, Interventionshaeufigkeit, Reinigung und Desinfektion zwischen den Partien.

  • Beleuchtung und Tag-Nacht-Rhythmus

    Lichtintensitaet, Gleichmaessigkeit im Stall, Lichtprogramm, ununterbrochene Dunkelphase, Nachverfolgbarkeit des angewandten Programms.

  • Fuetterung und Traenkung

    Dauerhafter Zugang zu Wasser und Futter, Einstellung und Wartung der Leitungen, Durchflusskontrolle, Handhabung der Absetzzeiten vor dem Abtransport.

  • Tierinspektion und Umgang mit erkrankten Tieren

    Haeufigkeit und Methode der Inspektion, Erkennungskriterien, Versorgung oder Toetung verletzter oder kranker Tiere, Erfassung der Massnahmen.

  • Mortalitaet und Partiendaten

    Taegliche Mortalitaetserfassung, Berechnung der kumulierten Tagesrate, Auslöseschwellen, Ursachenanalyse, Auswertung der Ergebnisse zwischen zwei Partien.

  • Schlachthofindikatoren und Rueckmeldeschleife

    Uebermittlung der Partiendaten, Fleischuntersuchung, Bewertung der Fusssohlenlaesionen, Rueckmeldung an den Halter, daraus abgeleitete Korrekturmassnahmen.

  • Kompetenzen und Schulung

    Schulungsnachweis der Halter und Mitarbeiter, abgedeckte Inhalte, Kompetenzerhalt, verfuegbare schriftliche Anweisungen fuer gelegentliche Einsatzkraefte.

  • Handling, Verladung und Transport

    Vorbereitung des Abtransports, Fangtechnik, verwendetes Material, Wartezeit, Abstimmung mit dem Transporteur, Nachverfolgung verstorbener Tiere bei Ankunft.

Eine Kurzversion des Referenzrahmens steht für die Online-Selbstbewertung zur Verfügung.

Häufige Fragen

Belegt diese Analyse die Konformitaet mit der Richtlinie 2007/43/EG?

Nein. Die Ueberpruefung der Einhaltung der Richtlinie liegt bei den amtlichen Stellen des Mitgliedstaats. Die Analyse misst den Reifegrad Ihrer Praxis, dokumentiert die Luecken und bereitet die Kontrolle vor. Sie stellt keine Bescheinigung aus.

Was unterscheidet dies von einem klassischen Konformitaetsaudit?

Der Audit endet mit konform oder nicht konform und kann eine vorgeschriebene Reduzierung der Besatzdichte nach sich ziehen. Die Analyse ordnet jede Praxis auf einer Reifeskala ein und zeigt die Massnahme, die zum naechsten Niveau fuehrt. Beide ergaenzen sich: die Analyse bereitet vor, der Audit bestaetigt.

Deckt der Referenzrahmen die Bedingungen fuer erhoehte Besatzdichte ab?

Ja. Die Themenfelder unterscheiden die fuer jeden betroffenen Betrieb geltende Grundlage von den zusaetzlichen Anforderungen fuer eine Besatzdichte ueber 33 kg/m², insbesondere das Meldedossier, die Klimaaufzeichnungen und die Historie zu Mortalitaet und Fusssohlenlaesionen.

Wie lange dauert die Bewertung?

Die Kurzversion nimmt etwa dreissig Minuten je Standort in Anspruch. Bei einem Bestand oder einer Erzeugergemeinschaft ermoeglicht der kollaborative Modus, Bewertungen in Serie zu starten: die Dauer haengt dann vor allem von der Datenerfassung bei Haltern und Technikern ab.

Kann der Referenzrahmen an unser Branchenlastenheft angepasst werden?

Ja. Fragen, Niveaus und Themenfelder sind anpassbar, und Sie koennen eigene private Anforderungen ueber die gesetzliche Grundlage hinaus ergaenzen. Die KI erstellt zudem eine Variante auf Basis Ihrer internen Dokumente, Haltungsprotokolle oder bestehender Auditchecklisten.

Wie vergleicht man mehrere Betriebe untereinander?

Bewertungen auf demselben Referenzrahmen lassen sich je Themenfeld vergleichen, zwischen Business Units oder Standorten, sowie gegenueber frueheren Kampagnen. Eine uebergreifende Roadmap konsolidiert mehrere Analysen, um Investitionen auf Bestandsebene zu priorisieren.

Welcher Zusammenhang besteht mit der Richtlinie 98/58/EG?

Die Richtlinie 98/58/EG legt die allgemeinen Vorschriften zum Schutz landwirtschaftlicher Nutztiere fest. Die Richtlinie 2007/43/EG praezisiert deren Anwendung auf Masthuehner. Eine Analyse zur einen nutzt teilweise die Feststellungen der anderen, ohne Massnahmen zu duplizieren.

Wo werden die Daten gehostet?

In Frankreich, bei OVH, mit Sicherung bei Scaleway. Kein Transfer ausserhalb der Europaeischen Union. Die eingesetzten KI-Modelle koennen ausgewaehlt werden, auch unter europaeischen Loesungen.

Nehmen Sie Ihre erste Messung vor